Casual Uni-Days or A Walk in the Park [Outfit-Inspiration]

Ich hatte so auf schönes Wetter gehofft für mein erstes Outfit-Posting, aber da sieht es momentan nicht so rosig aus – im Gegenteil eher – bevor die Sonne wieder scheint, bin ich alt und grau.

Schlechtes Wetter macht mich immer traurig, vor allem, wenn es länger anhält.
Um dem entgegen zu wirken, dachte ich mir; Sch*** drauf, du ziehst jetzt ein gemütliches Outfit an, gehst raus und ziehst es trotzdem durch.

Und ich muss ehrlich sein: Es hat mich glücklich gemacht. Lesson learned. Nicht immer auf schönes Wetter warten, sondern manchmal einfach schönes Wetter machen. Auch metaphorisch zu nehmen.

Hier habt ihr meinen ersten Outfit-Post.

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Der „Militärmantel“ ist eines meiner liebsten Stücke und der einzige meiner Mäntel, der auch mit den langen Strickjacken zusammen passt, die ich so gern trage. Unter all den anderen meiner Wintermäntel schauen die sonst unten immer recht seltsam heraus, was mich immer ziemlich stört, denn gerade im Winter sind meine Strickjacken für mich als ewige Frostbeule obligatorisch.
Ich weiß leider nicht mehr woher ich ihn habe, denn ich habe ihn bereits vor ein paar Jahren erstanden. Aber Zara hat sehr ähnliche Mäntel jedes Jahr in den Herbst- und Winterkollektionen und ich werde jedes Jahr erneut in große Versuchung geführt (derzeit natürlich kein Wintermantel dieser Art verfügbar, aber hier eine Version davon als Frühlingsjacke, leider nur in rot). Naja, vielleicht ja dieses Jahr.

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Meine vorhin schon erwähnte Strickjacke ohne die bei mir bei kaltem Wetter nahezu gar nichts geht, hat hier ihren Auftritt.
Ich finde gerade bei einem langen Tag in der Uni ist das besonders bequem, man kann sich einkuscheln und es ist ein wenig so wie abends auf dem Sofa sitzen und einen Film schauen.
Diese hier habe ich für die Hälfte ihres ursprünglichen Preises in einem kleinen Laden namens Nook ergattert. Kennt den jemand? Ich hab nie vorher von denen gehört.
Leider finde ich auch keine (passende) Internetseite zu dem Shop, daher kann ich euch nur eine im Schnitt gleiche, aber in der Farbe andere Strickjacke von aboutyou empfehlen, die aber anders als der Mantel oben auch sehr gut zu dem Outfit passen würde.

Für etwas Bling und Bloggerfashion-Feeling sorgt die verspiegelte Sonnenbrille. Meine ist ganz unspektakulär von Bershka für nur 9,99€.
Ich tendiere immer dazu sehr billige Sonnenbrillen zu kaufen, wenn es sich dabei eher um Trenderscheinungen handelt. Außerdem bin ich eigentlich kurzsichtig. Nur auf dem rechten Auge, aber immerhin. Daher lohnt es sich außerdem für mich nicht wirklich – ich bräuchte ja doch irgendwann Stärke auf einem Glas. Von daher…

Wenn ihr im wahrsten Sinne des Wortes das Leben durch die rosarote Brille sehen wollt, dann kauft euch das gute Stück, denn ihr seht wirklich – rosarot. Da freut sich doch die Glitzerfee in mir.

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Mein Make-Up ist immer ziemlich minimalistisch. Ich bin echt keine Morgenperson und da ich morgens eine Grumpy Cat bin und am liebsten so lange wie möglich im Bett bleibe, muss es immer schnell gehen. Aber auch so habe ich eigentlich wenig Lust auf Schminke – ich stehe gerne ewig unter der Dusche (Warmduscher bin ich auch noch 😉 ), aber vor dem Spiegel eher nicht.
Ich lege allerdings viel Wert auf Hautpflege, dementsprechend trage ich immer Sonnenschutz und habe ein komplettes, strenges, koreanisches Hautpflege-Regime aufgestellt. Foundation trage ich keine. Dafür werden bei mir immer Augenbrauen ausgefüllt, Mascara aufgetragen und Blush und Glow sorgfältig verblendet. Wenn ich mich danach fühle, dann trage ich auch gerne dunkle, kräftige Lippenstifte. Das war’s dann aber auch schon.
Oh, Outfit, natürlich: Die Hosen sind von Zara, aber ich denke ähnliche Modelle findet man derzeit wirklich überall (ich habe gleich drei zur Auswahl: 1 2 3). Das Shirt ist tatsächlich auch schon älter, ich weiß nicht mehr woher ich es habe, aber es ist ein schönes leichtes Basic-Teil, das dank der eingewebten Silberfäden dezent glitzert, was hier aber leider nicht rauskommt.
Eigentlich perfekt für einen sonnigen Frühlingstag, aber wo ist er hin, der Frühling?

 

And now I’ll walk away in my Stiefeletten from Marco Tozzi (leider nicht mehr verfügbar, obwohl erst diesen Winter erstanden – hier ein ähnliches Modell).
Da habt ihr es, ein schnell zusammengeworfenes, schlichtes, aber doch immer noch elegantes Outfit für lange Tage in der Uni oder vielleicht einen Lerntag im botanischen Garten.
So sehen die meisten meiner Outfits aus: Ich mag es chic, aber gleichzeitig soll es schnell gehen, immer noch casual genug aussehen, damit ich damit problemlos überall hin kann und bequem sein. Ich bin zugegebenermaßen nicht unbedingt à la mode. Das werde ich nie sein. Ich kaufe meine Kleidungsstücke immer nachhaltig und außerdem merke ich oft, dass ich mich „im Trend“ einfach manchmal unwohl fühle. Mode und Stil – das muss irgendwo auch ich sein und nicht nur cool.

Dementsprechend hoffe ich, dass es euch gefallen hat. Ich wollte gerne mehr dazu schreiben als nur: „Ich trage das und das von dem und dem“, für mich muss da immer etwas mehr dazu. Sagt mir, was ihr denkt!

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