A WKND in Berlin in (blurry) Instagram-Stories

Man sagt, dass die schönsten Erinnerungen oft auf nicht so guten Ideen basieren, und, dass man davon am besten so wenig wie möglich an Beweismaterial sammelt.

Letztes Wochenende war ich mit meiner Freundin, Bianca, in Berlin und es war bei weitem eines der besten Wochenenden, die ich verbracht habe. Leider gibt es wenig Fotomaterial, aber ich möchte euch trotzdem so gut wie möglich mitnehmen.
Hier sind ein paar Tipps und Tricks für ein schönes Wochenende in Berlin – Vorsicht, wenn ihr das übliche Touri-Zeugs hier sucht (Brandenburger Tor, Reichstag etc.), dann seid ihr falsch. Aber dazu kann ich gerne nochmal einen separaten Blogeintrag schreiben, denn das habe ich natürlich auch alles schon einmal abgearbeitet, allerdings bei einem anderen Besuch.
Hier findet ihr die Aufzeichnungen von einem etwas durcheinander geratenem Mädels-Wochenende und vielleicht könnt ihr euch hier ja wiederfinden?

They say the best memories are made from bad ideas and that you shouldn’t have to much photographic proof of them.

Last weekend I visited Berlin with my friend Bianca. It was one of the best weekends spend there. As said before there’s not much photographic proof of it, but I’ll try to make it work anyways.
Here you have some tips and tricks for spending your own weekend in Berlin – just keep in mind that we didn’t do the touristic stuff like Brandenburg Gate (but if you’d like to know more about that, I’ll just make another blogpost).
This blogpost however will be about a rather disoriented „Girls-Weekend“ and maybe this will be just as much fun.

Wie ich nach Berlin komme? Nun, meine Schwägerin feierte ihren Geburtstag und da sie eine waschechte Berlinerin ist, kommt natürlich nur Berlin in Frage. Als ich zusagte, wollte sie wissen, ob ich noch jemanden mitbringe. Eigentlich hatte ich das nicht geplant, da meine Zusage auch recht spontan erfolgte, aber – da gab es ja jemanden. Bianca. Glücklicherweise konnte sie sich freinehmen und so starteten wir letzten Freitag unsere Reise nach Berlin.
Wir sind geflogen, da wir beide natürlich Sonntag wieder zurück mussten, Samstag die Party steigen würde und sich keiner von uns wirklich zutraute nach einer Nacht feiern den ganzen Weg von Berlin nach Bayern zurück zu fahren.
Geflogen sind wir mit Eurowings für 127,50€ pro Person (Nürnberg – Berlin). Basic-Tarif, allerdings mit dazu gebuchten 23kg Extra-Gepäck. Ansonsten, mit normalem Handgepäck (8kg, 55x40x23), wären es 109€ pro Person für Hin- und Rückflug gewesen.
Gebucht habe ich auf der Website von Eurowings selber. Mein Bruder, der in der Branche selbst seit ein paar Jahren arbeitet, meinte, dass es tatsächlich in 90% der Fälle am billigsten auf der Website der Fluglinie selbst ist. Kleiner Tipp.

Why Berlin, you ask? Well, my sister-in-law celebrated her birthday and since she’s born in Berlin, where else would she want to have her birthday bash to be?
When I told her, I’d come, she asked for my +1. I hadn’t considered bringing anyone, but since she mentioned it, yeah, there actually was someone I’d like to take with me – Bianca.
Bianca got the day off and that’s how we started our trip to Berlin on Friday.
We chose to go by airplane since the party was supposed to be on Saturday night and we both had to leave on Sunday. Neither of us were entirely sure we could handle the drive back from Berlin to Bavaria after a long night out. So, the plane it is.
We chose to fly with Eurowings and I booked the flight directly on their website (my brother, whose been in the business for some time now, said it in 90% of the cases that’s the cheapest option).
I paid 127,50€ (=138USD or 108GBP)  per person incl. extra luggage (23kg = 50pounds) from Nuremberg to Berlin Tegel and back again. We travelled on basic fare, but since we booked extra luggage it got a little more expensive. The price without the extra luggage would’ve been 109€ (=119USD or 92GBP) including cabin baggage (8kg=17pounds).

IMG_20170512_163517_480

Unser Flug ging um 8Uhr morgens, was für mich Aufstehen um 4:15Uhr hieß.
Am Flughafen angekommen, hatten wir dann eine Stunde Verspätung. Wegen schlechtem Wetter. So wie es immer ist.
Und, oh boy, war das Wetter mies in Berlin. Grau, Nieselregen und relativ kalt. Was macht man da? Shoppen!
Eigentlich wollten wir zum Hackeschen Markt, aber ich musste Bianca zustimmen und sagen, dass die Zeit wohl besser in einem Kaufhaus investiert ist.
Geschlafen haben wir bei meiner Schwägerin in Steglitz, also wieder keine Hotel-Empfehlung, tut mir leid. Steglitz ist zwar recht nah am Ku’damm, aber für alle, die ihr Wochenende lieber direkt am Geschehen verbringen wollen, empfehle ich dann doch sich eher ein Hotel in Mitte zu nehmen.
In Steglitz ist allerdings das Boulevard Berlin, auch recht nah an der Wohnung meiner Schwägerin. Daher ging es los, los dorthin.
Man muss das Boulevard Berlin nicht unbedingt verlassen, alles was man braucht, findet man dort. Man kann tatsächlich einen ganzen Tag dort verbringen. Ihr glaubt mir nicht? Ich hätte es auch nicht geglaubt bis wir es dann an diesem traurigen, regnerischen Freitag gemacht haben 😀 Geplant war es nicht.
Um 13Uhr waren wir dort, müde, verknautscht und hungrig.
Also ging es als Erstes ins Thai-Gourmet im zweiten Stock, Essen ist okay, Thai-Fast-Food, man kann eindeutig besseres finden.

Our flight departed at 8am which meant – for me – to get up at 4:15am and can you guess? Of course our flight was an hour delayed due to bad weather in Berlin.
And, oh boy, was the weather bad. It was grey, rainy and gloomy. What should one do with weather like that? Go shopping!
I planned on going to Hackescher Markt, but in the end Bianca was right. Time was better spend in a mall where it’s at least warm.
We stayed in Berlin-Steglitz at my sister-in-laws apartment (no hotel recommendations for you, I’m sorry), which is near Ku’damm, but if you want to be where all the things happen, I recommend you to go for a Hotel near or in Berlin-Mitte.
In Steglitz though is the Boulevard Berlin, a huge mall, where you apparently can spend a lot of time. Even a whole day! Can’t believe that? Well, me neither, until I’ve done it. Last Friday actually. Wasn’t planned like that, I swear.
We arrived at 1pm, tired and hungry. First thing we did was searching a place to eat, the Thai-Gourmet on second floor. Food’s okay, but you surely can find better in Berlin.

IMG_20170512_165102_837

Normalerweise haben Blogger von solchen Wochenend-Trips wunderschöne, hochglänzende Fotos. Nicht so ich. Weil … nun eigentlich gibt es keinen direkten Grund. Ich hätte welche machen können, war aber irgendwie permanent im Stress und hatte nicht wirklich das Gefühl die Ruhe zu haben, Fotos machen zu können mit denen ich einverstanden bin. Deshalb kriegt ihr hier Instagram-Stories. Es würde mir leid tun, wenn es nicht so perfekt zum Feeling dieses Wochenendes passen würde.

Es folgte ein zusammengewürfelter Tag aus wildem Shoppen, lachen und Kaffee trinken (Coffee Fellows – auch wieder „nur“ okay). Rausgegangen bin ich sage und schreibe nur mit einer Jeans (Only) und einem Mascara (Kiko), beides allerdings sehr gute Qualität. Bianca hatte allerdings mehrere vollständige Outfits, als wir fertig waren.
Es wäre 16Uhr gewesen und man hätte noch einiges anderes unternehmen können, aber dann kamen wir an einem Friseur vorbei und da Bianca vor Berlin ein kleines Blondierungs-Desaster auf ihrem Kopf angestellt hatte, dachten wir, wir schauen „mal eben“ dort vorbei.
Ich hätte wissen müssen, dass so etwas nicht „mal eben“ gelöst ist. Meine Haare sind zu dunkel als dass ich ihnen je eine Blondierung antun würde, was aber nicht heißt, dass ich nie darüber nachgedacht hätte und nicht ein großer Fan von Guy Tang bin, dem Haarkünstler. Natürlich dauert so etwas.
Und so saßen wir bis 20Uhr beim Friseur. Das Ergebnis war allerdings echt sehenswert und ich war auch nur ein bisschen neidisch.

Usually, if you’re a real blogger, you’ll have wonderful and perfect pictures of a weekend-trip like this. Not me. Because … well, to be honest there is no true reason at all. I was feeling stressed most of the weekend and didn’t feel like I had time to take a pretty picture.
That’s why you get Instagram-Stories. I’d apologize for that if those weren’t capturing so well what the weekend really was like.
What followed was a day of wild shopping, laughing and having coffee (at Coffee Fellows – still „only“ okay). What I got, in the end, was nothing more than a jeans and a mascara – good quality to be honest, but still. Bianca had bought several outfits by the end of the day.
It could’ve been 4pm when we left, we could’ve done something else. But then we walked past a hairstylist.
Bianca had tried bleaching her hair and it went horribly wrong, so we had to do something about that. Just a quick visit, we thought. I should have known. My hair is too dark for me to ever do something as damaging as bleaching to it, but that doesn’t mean I hadn’t thought about it. Plus, I’m a fan of Guy Tang. So I know, it takes time to correct a mistake that’s rather grave, but somehow, I hadn’t thought of it.
When we left the hairstylist it was 8pm. But her hair looked stunning and I was only a little jealous.

Nichts spannendes passierte mehr an diesem Abend. Mein Bruder und meine Schwägerin kamen an, wir redeten noch ein bisschen, aber nach 20 Stunden auf den Beinen, konnte einfach keiner mehr.

Der nächste Tag begann langsam. Wir standen spät auf, aßen gemütlich Frühstück und wollten dann eigentlich zum Hackeschen Markt – bis mein anderer Bruder, auch extra angereist, sagte, er wolle gerne bei einem schönen Thai in der Wörther Straße essen. Ein Tisch wurde um 13:30Uhr reserviert und plötzlich brach Stress aus.
Kurz; es endete damit, dass wir ausgepumpt und eine Viertelstunde zu spät beim Mao Thai ankamen ohne überhaupt etwas anderes von Berlin als den Hauptbahnhof gesehen zu haben. Yay.
Das Essen war jedoch sehr gut.

Nothing exciting happened that evening. My brother and sister-in-law arrived, we talked a bit, but after 20h on our feet, the bed seemed the right choice.
The next day started out slow. We slept in, had late breakfast and wanted to – finally – go to Hackescher Markt. That was the plan, up until my other brother called and said he wanted to try out a Thai Restaurant in Wörther Straße and made a reservation for 1:30pm and suddenly everyone was stressed.
To cut it short: we ended up 15 minutes late at the Mao Thai, without having seen more of Berlin than the central railway station. Yay.
The food was great though.

Mit leichten Foodkoma sind wir dann noch den Ku’damm entlang geschlendert, einfach um überhaupt noch etwas Produktives in Berlin zu tun. Wir hatten nicht viel Zeit und um uns ein wenig aufzuwecken, gab es erstmal schnell einen Kaffee im Lindner beim KaDeWe. Gekauft habe ich nichts mehr (mit dem Food-Baby hätte ich auch in nichts mehr gepasst), aber Bianca hat noch ein schönes paar Schuhe für den Abend erstanden.
Bevor es zurück nach Steglitz ging, wurde – unvermeidlich – noch ein ästhetisch sehr ansprechendes Eis bei Amorino geschlemmt. Das Eis sieht übrigens nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch wirklich spitze. Den Amorino findet ihr direkt neben dem Urban Outfitters.
Ku’damm ist immer einen Besuch wert. Man kann dort so lang oder so kurz bleiben wie man will. Shop ‚til you drop, aber auch das Essen was man dort bekommt ist nicht zu verachten. Und für alle die Berlin das erste Mal besuchen ist das KaDeWe sowieso ein Muss, allerdings teuer, aber wer sagt, dass du etwas erstehen musst?

Being in a slight foodcoma we went for a walk on Ku’damm anyway. We had to do one touristic thing, right? We didn’t have much time left and we needed an energy boost, so Café Lindner it was (right next to the KaDeWe). I didn’t buy anything that day (nor would I have fit into anything with a food baby like that), but Bianca bought a nice pair of shoes for the evening.
Right before we left for Steglitz, we visited Amorino (of course) and ate a very aesthetically pleasing cone of ice-cream. You should try; it not only looks good, but also tastes like heaven. The Amorino is right next to Urban Outfitters.
Ku’damm is always worth a visit. You can spend there as much or as little time as you want and you can basically get anything there. It’s a great street to shop, but also to eat and the KaDeWe is a must if it’s your first time in Berlin (but mind that it’s rather expensive).

IMG_20170512_165804_175

Über den Abend danach und die Party gibt es ungeheuer viel zu erzählen – oder auch gar nichts. Aus den nicht ganz so brillanten Ideen werden tatsächlich die besten Erinnerungen und von den schönsten Abenden muss es nicht unbedingt Fotos geben. Wir hatten eine tolle Zeit, Brittas Geburtstag war ein voller Erfolg und ich möchte den Abend um nichts in der Welt missen. Hier habt ihr ein Bild von meinem Outfit – komplett von Bershka, die Hose ist allerdings leider vom letzten Jahr.
Und außerdem sollt ihr natürlich wissen wo wir waren – im Cosmic Kaspar/Mein Haus am See in der Brunnenstraße. U-Bahnstation ist der Rosenthaler Platz. Sowohl die Bar als auch unten der Club in dem wir gefeiert haben, war spitze. Die Bar (oben) ist gemütlich, sie haben tatsächlich Sofas dort stehen, in die man sich entspannt niederlassen und seinen Cocktail schlürfen kann, während man mit seinen Freunden quatscht – oder, weiter hinten, gibt es etwas das ein bisschen an ein Amphitheater erinnert, schnappt euch euren Drink und setzt euch auf die Stufen. Wenn man runter geht in den Club entdeckt man eine kleine rotierende Tanzfläche inmitten einer Größeren. Schon ein nettes Örtchen! Schaut mal vorbei, wenn ihr abends in Berlin ausgehen wollt – einen Döner gibt’s übrigens um die Ecke.

There’s so much to tell about the evening and the party – or maybe nothing. What happens in Berlin, stays in Berlin. And bad ideas indeed make the best memories. Photographic proof not necessary. The best evenings should be spend without social media and the constant need to record everything, just enjoy the moment! It’s best recorded in your head! We had an amazing time and Brittas Birthday Bash was great, I wouldn’t have wanted to miss it for a thousand bucks.
Here’s what I wore: It’s all Bershka. The trousers unfortunately are from last year.
And of course you should know where we were – Cosmic Kaspar/Mein Haus am See on Brunnenstraße. The subway-station is Rosenthaler Platz. Both the bar (above) as well as the club were amazing. It’s a cozy place where you can get to know a lot of people and it’s rather crowded at a certain time. You’re able to sit down on actual sofas and have a drink, or, in the back of the club, they have something resembling an amphitheater, where you can sit on the stairs and have your drink. If you go down into the club, they even have a small rotating dance-floor embedded in a bigger dance-floor. It’s a nice place, go visit if you’re there. A Kebab is right around the corner!

IMG_20170512_171035_mh1494601926157
Top, Bottom (similar), Shoes

Congratulations! You made it to the end of this massive blogpost with so very little information about Berlin. I hope you had fun anyway! Stay tuned for a real trip-advisor for your weekend in Berlin. But sometimes it’s also about those weekends where nothing ever goes according to plan.

IMG_20170508_135731_072

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s