An actual Berlin Travel-Guide

Hallo!

Wie versprochen bekommt ihr hier nun einen echten Berlin Travel-Guide.
Kürzer, knackiger, informativer.
Dieser Blogpost ist vor allem gedacht für Leute, die das erste Mal in Berlin sind und einen Wochenend-Trip geplant haben (2-3 Tage).
Auf geht’s!

Hey folks!

Here’s a real Berlin Travel-Guide as promised. It’s shorter, more to the point and got loads of information on what to do on a Weekend-Trip (2-3 days) if it’s your first time in Berlin.
Here we go!

Als Erstes geht es natürlich darum immer erst einmal nach Berlin zu kommen. In meinem letzten Blogpost habe ich die Variante mit dem Flugzeug vorgestellt und euch Eurowings empfohlen. Aber natürlich gehen auch die üblichen Verdächtigen: Ryanair, AirBerlin etc. Ich würde einfach danach gehen, was im Moment am Billigsten ist. Vergesst dabei nicht Tag und Uhrzeit, wenn ihr fliegt: am Günstigsten ist es meist früh morgens oder spät abends. Donnerstage sind günstiger als Freitage, aber bei Sonntagen hat man leider meist keine Wahl, wenn man wieder zur Uni oder Arbeit muss.
Kleiner Hinweis noch zu Eurowings (den ich das letztes Mal leider vergessen hatte): zahlt kein teures Geld für eine Sitzplatz-Reservierung – beim Online Check-In kriegt ihr alle Plätze in der Holzklasse kostenlos angeboten, nur die Best-Sitze kosten noch etwas. Keine Panik, wenn die normalen Sitze alle schon weg sind und nur noch Best-Sitze zur Verfügung stehen, für die ihr auch beim Online Check-In zahlen müsst: nicht reservieren! Wenn es euch nicht absolut wichtig ist bei dem Flug nebeneinander zu sitzen, geht in dem Fall lieber zum normalen Check-In am Gate und ihr kriegt die Sitze (ja, auch die Best-Sitze) kostenlos zugeteilt. Spart euch das Geld. Es ist wirklich unnötig.

First thing to always consider is: how do I get there? In my last blogpost I told you all about taking the airplane to Berlin and recommended Eurowings. But honestly it doesn’t matter, choose what’s best for you whether it’s Eurowings, Ryanair or AirBerlin. Go for the version that’s best for your wallet. And also don’t forget the day and time you’re flying: cheapest is usually early in the morning or rather late in the evening, Thursdays are better than Fridays, but when it comes to Sundays we don’t really have much of a choice if there’s work or Uni waiting for us on Monday.
And again a tip on flying with Eurowings: don’t spend money on seat reservation when you’re booking. During Online Check-In all the „normal“ seats are suddenly available for free, you’ll only have to pay for the so called „Best“-seats. And if all the normal ones are taken? No worries! If it’s not a necessity for you to sit next to each other, just ditch the Online Check-In and show up at the Check-In on the airport. There they’ll give you any seat on the airplane for free, but mind, you have no say where it’ll be. Though if you’ve seen that all the normal seats are already taken, you can be rather sure to get a Best-seat for free. That was the case for me. So save yourself the money.

Natürlich führen auch andere Wege nach Rom beziehungsweise nach Berlin: der Zug oder das Auto. Bei diesem Trip bin ich übrigens mit dem Auto gefahren für die, die’s wissen wollen. Das ist eigentlich auch kein Problem, wenn man einen Ort hat, wo man es abstellen kann. Wenn man in einem Hotel unterkommt, sollte das aber sowieso kein Hindernis darstellen.
Mit dem Zug bin ich noch nie gefahren, aber der Berliner Hauptbahnhof hat Anbindungen überallhin, easy going also.

Of course there’s other ways to get to Berlin: with a car perhaps (if you’re not german and reading this, that’s probably not your call) or by train.
For this particular trip I went by car, which is not a problem if you’ve got a place to park it. Also shouldn’t be difficult if you’re staying at a hotel. But as I said, as someone not coming from Germany that’s not the best option.
Going by train, though, is. Berlin central railway station has all the transport connections to everywhere in Berlin – you should be fine. If you’re looking for the german equivalent of your own train service, it’s bahn.com. Mind that even though it’s what the germans are famous for, the bahn is not very punctual.

Aber jetzt sind wir in Berlin. Was kann man also alles in drei Tagen so unternehmen?
An Regentagen empfehle ich die Museumsinsel. Man kann sich stundenlang hier aufhalten und sein Allgemeinwissen aufpolieren. Das Pergamon-Museum ist bei Weitem das Berühmteste und wirklich einen Besuch wert.
Was man auch machen kann, ist die Berliner Unterwelten zu erkunden: hier müsst ihr euch aber rechtzeitig um Tickets kümmern.
Die Museumsinsel ist allerdings in jedem Fall einen Besuch wert, auch wenn ihr in keines der Museen geht. Sie ist wunderschön gelegen, alle Sehenswürdigkeiten drumherum sind fußläufig erreichbar, der Berliner Dom ist dort und ihr könnt entspannt von dort aus Berlin erkunden.
Wenn ihr mittags Hunger bekommt, schaut am Hackeschen Markt vorbei und probiert eines der Restaurants dort aus!
Ihr erreicht von der Museumsinsel aus sowohl den Alexanderplatz und den Berliner Fernsehturm (dort gibt es ebenfalls ein Restaurant – Reservierung empfehlenswert) als auch den Reichstag und das Kanzleramt.
Ich würde euch aber empfehlen, euch für eine Sache an einem Tag zu entscheiden und diese dann ausführlich zu machen. Zum Beispiel: die Museumsinsel und den Hackeschen Markt. Vielleicht dazu noch den Alexanderplatz.

But now we are in Berlin. What to explore?
If you happen to arrive on a rainy day, I’d recommend the Museumsinsel. It’s the home of the famed Pergamon-Museum which is always worth a visit. Of course there are plenty of other museums here – you can spend hours there polishing up your general knowledge.
Another option would be the Berliner Unterwelten, a rather exciting thing to explore (mind that you need a ticket).
Even if you’re not planning on visiting any museums, the Museumsinsel really is a place to go. It’s beautifully situated with the Spree going around it and it’s rather central. Technically you can reach anything by foot – the Fernsehturm (there’s a rather fancy restaurant up there, but I’d recommend a reservation) and the Alexanderplatz or the Reichstag and the Kanzleramt. Though I would recommend not to do all at once. Choose one or two things and don’t rush. For example: Museumsinsel and Hackescher Markt (perhaps also Alexanderplatz?). It’s the place to have your lunch when you’re getting hungry. Choose any of the lovely restaurants there.

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Damit wäre eigentlich schon euer erster Tag abgedeckt.
Am zweiten Tag würde ich den Reichstag erkunden. Bekannt ist ja der Gang durch die Reichstagskuppel, aber es ist nicht mehr so einfach dort hereinzukommen wie vielleicht früher einmal. Entweder ihr seid so intelligent wie ich (Vorsicht, Ironie) und steht zwei Stunden für die Anmeldung des Besuchs an, oder ihr informiert euch schon vorher im Internet darüber und reserviert euch einen Platz. Wenn ihr euch für das Anstehen entscheidet, braucht ihr euren Personalausweis. Ihr werdet, bevor sie euch nach oben lassen, durch eine kleine „Flugzeugkontrolle“ gehen müssen, aber die Angestellten sind sehr nett.
Hier sind alle Informationen, die ihr braucht (inklusive Anmeldeformular).
Viel geschieht da oben nicht, aber der Ausblick ist spektakulär und als richtiger Berlin-Tourist gehört das natürlich zum Pflichtprogramm.
Wir hatten damals schlechtes Wetter, was aber im Endeffekt gar nicht so schlimm war – ich merke gerade, meistens bin ich bei schlechtem Wetter in Berlin. Woher das kommen mag?
Von dem Reichstag aus lässt sich das Kanzleramt anschauen, der Pariser Platz besuchen, wo sich ein anderes Muss, nämlich das Brandenburger Tor, befindet und außerdem, das Adlon, das so exklusiv wie teuer ist, bestaunen. Auch das Holocaust-Mahnmal ist fußläufig erreichbar.
Britta empfiehlt; Reichstag – Topographie des Terrors – Unter den Linden – Dom – neues Schloss, wenn ihr nicht mehr viel Zeit in Berlin habt.
Alternativ kann man auch nochmal zur Museumsinsel und an einer der Schiffsfahrten (ca. 12€) teilnehmen, die einen im Schnelldurchlauf an allen Sightseeing-Punkten vorbeifahren.

That would’ve been your first day.
For your second day I would recommend visiting the Reichstag, to be precise, the Reichstagskuppel – the Reichstags dome. You’ll need to register yourself first. If you don’t, you still get a chance right there, just ask the staff, they’ll show you where to line up, but it could take some time (if you choose to do this, you’ll need your Identity Card).
I was there during holiday season and on a beautiful sunny day and I had to wait two hours. In the end I got a reservation for the next day, where the weather was bad, of course – I always seem to be unlucky with Berlin. The link up there will lead you to all the information you need.
Visiting the dome is a rather touristic thing to do, there’s not much happening up there, but you’ll have a spectacular view.
While you’re at the Reichstag, you can visit the Kanzleramt, as well as Pariser Platz, where Berlins landmark, the famous Brandenburg Gate is at, and also the Adlon Hotel which is as exclusive as it is expensive. From there you can also walk to the Holocaust memorial.
Britta recommends: Reichstag – Holocaust memorial – Unter den Linden – Berliner Dom (Cathedral) – the new Castle, if you haven’t got much time on your hands.
Other than that you can also take one of the ferrys (about 12€) at the Museumsinsel and enjoy all the sightseeing stuff from a seat on the river Spree.
You might have noticed that you can’t get around Berlin without somehow ending up at something Holocaust-related. And that’s important.
Years from now the Holocaust will be nothing more than a distant, frightening memory humans will no longer have a connection to, because all those who have witnessed it, or knew someone who had, will be dead.  The least we can do for the generations to come is to pass on the memory, as terrible as it is – for them to be better than us, kinder and wiser, so that their children can grow up free from racism and will never have to fear for their lives just because they look a certain way, were born in a certain continent of planet earth or believe in a certain thing.
If we don’t remember, there’s no way to achieve this. Then we’ll just forget. And what could be worse than casually forgetting a genocide and WWII?

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Den letzten Tag können wir etwas ruhiger verbringen: Entweder wir gehen shoppen auf dem Ku’damm, bummeln durch die Straßen und essen ein Eis,
oder
wir fahren zu Schloss Charlottenburg.
Ich persönlich habe Schloss Charlottenburg sehr genossen. Eine Führung mit Audioguide durch die alten, barocken Räume ist wunderbar entspannend, auch wenn man nicht zuhört.
Das Schloss ist innen wie außen wunderschön und bei einem Spaziergang durch den Schlosspark (angelehnt an die Gärten von Versailles) kann man schon mal Märchen-Träume Wirklichkeit werden lassen. Zumindest in der Fantasie.
Mittagessen kann man in einem der Restaurants gegenüber bevor es zurück in den Alltag geht.

On the last day we slow down: Either we go shopping at Ku’damm and enjoy some ice-cream
or
we visit Schloss Charlottenburg.
I loved Schloss Charlottenburg. A guide through the old rooms in baroque style is very relaxing, even if you’re not listening to your audio-guide. The castle is very lovely and when taking a walk through the gardens (inspired by Versailles) you really can live those Disney-Dreams. At least in your head.
Get your lunch at one of the restaurants around and enjoy your time before heading back to your everyday life.

 

Berlin ist eine seltsame Stadt – immer wenn ich ankomme, frage ich mich wieso ich hingefahren bin. Aber wenn ich dann da bin – ist es anders. Am Besten beschreibt es meiner Meinung nach Peter Fox in Schwarz und Blau: „Siehst nicht mal schön von Weitem aus, doch die Sonne geht gerade auf und ich weiß, ob ich will oder nicht, dass ich dich zum Atmen brauch'“.

Berlin, du kannst so schön hässlich sein sings Peter Fox – a sentence you can’t properly translate into english without it losing it’s meaning. But for me – that’s Berlin in one sentence. A city you can’t „translate“, a city that’s as beautiful as it is ugly.

2 Antworten auf “An actual Berlin Travel-Guide”

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