I am an old soul

Deutsche Version unten

That’s what I said about me last time.
If I was some kind of furniture, I’d be Vintage, Shabby Chic. Probably a bit tattered, but kinda charming and of course baroque style. Complicated, a tad bit too much with a lot of gold.

If I’d be a day, I wouldn’t be one of those relaxed Saturdays, or partying Fridays. I’d be a Sunday Noon, where you’d be wistfully thinking of the past weekend, head already on f*cking Monday, but nonetheless trying to save those last hours of the day. It’d be sunny, at least most of the time and you’d be having coffee or hot chocolate with a chocolate croissant. I hope.

If I’d be a place, I’d be somewhere in the mountains, not that easy to reach, but a good view anyways. In the mountains, where every season is just breathtakingly beautiful, but where you can’t always expect good conditions like somewhere in California, where the weather’s always warm and the beaches are endless, lined with palm trees.
It’s a harsher environment.

It’s always easier to talk about me in metaphors, characteristics are way more banal and don’t sound nearly as good.
But let’s keep it real; I’m an old soul, not in the way I view the world, but in the way I behave, I’m shy, anxious, complicated, temperamental, difficult, easily hurt, sorrowful and headstrong. I’m also kind, open, gentle, appreciative, understanding, caring, tolerant, I love long and meaningful conversations and I’ll be there if you need me.

The fact that I know all these things and have thought about them so much, should also be telling you something about me, although I’m not quite sure what that would be exactly. I’m an old soul and I like being that way. Maybe I’m boring and not „cool“, but who cares.
Do you?

 

Das habe ich letztens über mich geschrieben.
Wenn ich ’nen Möbelstück wäre, wäre ich höchstwahrscheinlich Vintage. Shabby Chic. So’n bisschen zerschlissen, was aber gerade der Sache irgendwie den Charme verleiht und natürlich Barock. Kompliziert, überbordend, too much und viel Gold.

Wenn ich ein Tag wäre, wäre ich wahrscheinlich kein entspannter Samstag. Eher ein Sonntagnachmittag, an dem man wehmütig an das vergangene Wochenende denkt, mit dem Kopf bei dem Sch***-Montag ist und trotzdem versucht irgendwie die letzten Stunden des Tages auszukosten. Wahrscheinlich würde die Sonne scheinen, meist zumindest und es würde Kaffee oder heiße Schokolade mit ’nem Schokocroissant geben. Hoffentlich.

Wenn ich ein Ort wäre, wäre ich irgendwo in den Bergen, höchstwahrscheinlich recht unzugänglich, aber nicht ungemütlich. Wo jede Jahreszeit wunderschön anzusehen ist, aber eben nicht immer mühelos, wie zum Beispiel ein Strand mit Palmen, Sonne und Meer. Eine eher rauere Umgebung.

Es fiel mir immer leichter mich mit Metaphern zu beschreiben, als mit Eigenschaften. Irgendwie ist das so banal. Außerdem würde es nicht annähernd so schön klingen wie dort oben, aber wir wollen ja auch realistisch bleiben.
Also los; Ich bin eine alte Seele, nicht in meinen Ansichten, aber in meiner Art, ich bin schüchtern, ich bin kompliziert, aufbrausend, schnell verletzt, jemand, der sich zu viele Gedanken macht, schwierig und bisweilen sehr, sehr stur. Gleichzeitig bin ich aber auch liebenswürdig, sanftmütig, zuvorkommend, verständnisvoll, liebevoll, erfreue mich an langen, bedeutsamen Konversationen, tolerant, offen und werde da sein, wenn du mich brauchst.

Dass ich mich so selber analysiere, sollte auch etwas über mich aussagen, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was genau. Ich bin eine alte Seele und ich bin es gerne. Ich bin wahrscheinlich langweilig und uncool. Aber who cares?
Do you?

 

  1. Ich finde Dich überhaupt nicht, aber wirklich ganz und gar überhaupt nicht uncool. Das mag daran liegen, dass ich mich in sehr vielen (!) der Eigenschaften, die Du für Dich beschrieben hast, sehr wiederfinde und in etlichen Deiner Metaphern auch. Und ich finde mich auch uncool. UND langweilig 🙂

    Du bist ein interessanter Mensch, der, so ist es immer mehr nicht nur eine Ahnung meinerseits, jemand ist, an und bei dem es immer wieder etwas zu entdecken glbt, der aber dessen ungeachtet in der Art und Weise wie er ist, sehr authentisch ist. Anders gesagt, da ist immer noch ein bisschen was Geheimnisvolles und doch kann, wer etwas Empathie mitbringt, wissen, woran er bei Dir ist.

    Was ich bisher von Dir gelesen habe, ob hier oder auch direkt an mich gerichtet, ist ausnehmend sympathisch, weil Du in dem was Du schreibst, immer freundlich, immer respektvoll, immer den anderen (Leser, Menschen) im Blick hast.

    Wenn es langweilig ist, komplizierter zu denken, lange Gespräche zu mögen, an SCH…Montagen zu kauen zu haben usw., dann bin ich hocherfreut, Deine Langeweile teilen zu dürfen und umgekehrt. Jeder mag so die Hälfte der Langweile des anderern bei sich haben. Ich finde die Vorstellung, die Aussicht, sich in diesem Sinne mit Dir austauschen zu können, ausgesprochen schön. Ja, SCHÖN!

    Ich bin froh, dass ich Dir begegnen durfte, dass ich Dich weiter ein bisschen kennenlernen und begleiten darf, liebe Isabell.

    Es ist und wird wundervoll langweilig und uncool mit Dir! 😉

    Ganz liebe Grüße an Dich, und morgen früh werde ich einen telepathischen Gedanken für einen nicht so stressigen Montag an Dich aus meinem Orbit schicken!

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