Why opinions of others shouldn’t matter to you

English version below

Opinion is really the lowest form of human knowledge. It requires no accountability, no understanding. The highest form of knowledge is empathy, for it requires us to suspend our egos and live in another’s world. It requires profound purpose larger than the self kind of understanding.

– Bill Bullard

Soll ich das tragen oder doch eher nicht? Was würde XY davon halten? Was soll ich für einen beruflichen Weg einschlagen?
Und es kann unendlich so weitergehen.
Seit frühester Kindheit sind wir gewohnt andere erstmal um Erlaubnis zu fragen. Was ja auch gut ist, denn schließlich braucht es in einer funktionierenden Gesellschaft Regeln.
Ganz viele Leute entwachsen diesem „um Erlaubnis fragen“ aber nicht, sie behalten es bei.

Auf einmal ist man 18 und streng genommen darf man jetzt machen, was man will. Man darf angeblich in dem Labyrinth des Lebens seinen eigenen Weg finden und hoffen, dass man sich nicht zu arg verheddert. Aber wie? Selbst wenn wir bereits erwachsen sind, das „Ich muss, Ich darf, Ich soll“ ist immer noch da. Die Regeln sind in unseren Köpfen, unsichtbar, aber unumstößlich. Wir sind erwachsen, aber niemand hat uns befreit und uns Absolution erteilt.
Wenn wir beginnen unseren Weg zu gehen, sagen wir „Ich muss etwas Anständiges lernen“, „Ich darf nicht versagen“ und „Ich sollte erfolgreich sein“.
Ich möchte damit nicht sagen, dass etwas Anständiges zu lernen oder erfolgreich zu sein verwerflich ist. Natürlich ist es das nicht. Aber es ist genauso wenig verwerflich, etwas zu machen, was nicht „anständig“ ist oder nicht erfolgreich zu sein. Hier könnte man auch fragen; „Was ist eigentlich anständig und was nicht und wer definiert das?“ Künstler können sehr erfolgreich sein, Autoren auch. Erfolg kann man im Grunde nur selbst definieren.  Aber das würde zu weit führen.

Wir verkennen dabei die Tatsache, dass wir weiterhin wie Kinder um Erlaubnis fragen. Ist es denn okay, was wir machen? Dürfen wir das?
Tatsächlich ist alles, was wir entscheiden „okay“. So lange die Entscheidung die unsere ist. (Leute, ich rede hier nicht von Mord und so, also kommt nicht auf die Idee, das hier irgendwann als Argument dafür einzusetzen. :D)
Bloß wir haben oft nicht gelernt, eigene Entscheidungen zu treffen. Immer ist uns alles vorgeschrieben wurden; wann wir ins Bett gehen, wie viele Süßigkeiten wir essen dürfen. Das ist natürlich wichtig, gerade für ein Kind, aber wir sind eben keine Kinder mehr und ja, vielleicht hätte uns ein liebevolles Elternteil beibringen müssen, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen und für diese Verantwortung zu übernehmen, ohne, das wir uns fühlen als hätten wir die Süßigkeiten gestohlen, als wir ein wenig älter waren.
So irren wir aber oft durch das Labyrinth und probieren Wege aus, von denen wir denken, dass die Menschen, die uns wichtig sind, sie so gutheißen würden und manche Leute machen so niemals das, was sie eigentlich wollen.

Die Wahrheit ist, dass wir im Grunde genommen allein sind. All diese Menschen, denen wir uns verbunden fühlen sind natürlich essentiell für ein gutes Leben, aber eben nicht für unser Leben im Allgemeinen. Wir sind diejenigen, die unsere Geschichte schreiben und wir sollten sie auch selbst schreiben und nicht von anderen schreiben lassen. Natürlich ist es schade, wenn jemand, der uns wichtig ist, etwas, was wir tun oder nicht tun, nicht schätzt. Wenn wir aber deshalb seine Liebe verlieren, so war die Wichtigkeit, die wir ihm verliehen haben, falsch platziert. Aber wir können nicht unser Leben danach ausrichten, denn dann werden wir zwangsläufig unglücklich. Und wer weiß, vielleicht wundern wir uns schon unser Leben lang, wieso wir so unglücklich sind ohne zu wissen, dass unsere Entscheidungen bisher immer nur die Meinungen anderer Menschen waren.
Wir sind allein. Wir kommen allein, wir gehen allein. Es ist wichtig das zu wissen. Es ist auch wichtig, uns deshalb nicht schlecht zu fühlen, denn wir werden trotzdem eine ganze Menge liebe Menschen in unserem Leben haben, die uns begleiten.
Aber wir müssen die Freiheit erkennen, die in diesem Alleinsein liegt. Unser Leben ist das unsere, was wir damit machen, unsere eigene Sache und deshalb sind die Ratschläge und Meinungen anderer Menschen zwar vielleicht gut und richtig, aber die Entscheidung muss immer unsere eigene sein.

 

Should I wear this or is it a little too much? What would (insert persons name) think of that? What kind of career should I pursue?
And the list goes on…
Since childhood we’re conditioned to ask for permission and that’s fine, because a functioning society needs certain rules and you’re just a child. The point is that many people don’t grow out of this even though they’ve grown into adults long ago.

Suddenly you’re 18 (or 21 in come countries) and now, apparently, you can do with your life whatever you want. You can now find your way through this maze called life and hope that you don’t get too lost on the way. But how? Even though we’re adults, all those „I must, I must not, I should“-thoughts are still there. Those rules are forged into our heads, invisible, but irrevocably. We’re grown up, but nobody set us free, nobody gave us the absolution from this.
When we start moving through the maze we say „I must pursue a good career“, „I mustn’t fail“ and „I should be successful“. I’m not saying that pursuing a good career or being successful is wrong! Not at all. It’s also not wrong not to pursue a „good“ career and not to be „successful“, because how do you define those? What exactly is a „good“ career? Some would say being an artist is not a good, solid career, but there are great artists and authors and speakers. Success is purely a thing of your own definition. Some will define being successful to being a powerful manager, some would say, it’s having a loving family. But that would go a little too far now.

We forget the fact that, by doing this, we’re still asking for permission like we did, when we were children: Will you approve of me doing this? Is that okay?
Actually everything we decide is „okay“ as long as it is our decision (don’t quote me on that when you’re planning to commit murder :D).
A lot of the times we haven’t learned to make our own decisions. Before there where really clear rules; when to go to bed or how much sweets you’re allowed to eat. Of course that’s important – when you’re a child, but we aren’t anymore and yes, maybe one of our parents should have taught us how to make our own decisions and be responsible for them without feeling like we’re stealing the cookies.
But this way we’re often wandering around the maze, not quite sure which way to take, so in the end we take the way of which we think that those people important to us, will approve of. That result in many people never doing what they themselves want to do.

The truth is; we’re alone. All those people important to us are of course essential to a good and happy life, but not for our lives in general. We’re the ones writing our stories and we should really be the ones writing them and not let them be written for us.
Of course it’s hurtful if people close to us do not approve of the choices we make, but if they stop loving us for them, then maybe they haven’t deserved the importance we gave them in our lives. We simply can’t always align our decisions with someone else’s opinion and we shouldn’t, because that’s one of the safest ways to become unhappy. Maybe we’ve been quite unhappy for an already quite long period of our life while at the same time wondering why we’re this unhappy without knowing it’s because our decisions haven’t been our own so far and we’ve been living a life someone else imagined for us.
We are alone. We come into this world alone, and we leave it alone, too. It’s important to be aware of that. It’s also important to not be scared of this, because we will still have lots of very loving, caring and important people that will go this journey with us.
But there’s a freedom in being alone. Our lives belong to us, what we do with them is our decision and therefor the opinions of others might be wise and just, but our decision still needs to be our own.

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