Holt euch ’ne Tasse Tee

Hallo ihr Lieben,

Jetzt ist schon der dritte Advent (okay, nicht jetzt, weil ich diese Blogeinträge natürlich im Voraus schreibe, aber wenn ihr es lest, dann wird es der dritte Advent sein) und irgendwie ist die Zeit gerannt und gleichzeitig auch wieder nicht.
Es war eine seltsame Mischung aus „Oh, das ging schnell“ und dem Genießen des Moments. So wie ich es eigentlich am liebsten habe.
In einer Woche ist schon Weihnachten und ich wollte die Chance nutzen hier einfach einen Text rein zu quetschen, der durcheinander ist und einfach nur mal so erzählt, was bei mir so los ist.

Ehrlich gesagt war es die erste magische Weihnachtszeit seit gefühlten Ewigkeiten. Die letzten Jahre waren bei mir immer von ziemlichen Sorgen und Stress geprägt und so war eigentlich auch die Weihnachtszeit immer schon um bevor sie begonnen hatte. Dabei ist das doch meine Lieblingszeit. Dieses Jahr ist das anders, dieses Jahr ist alles so wie in meiner Kindheit und doch gar nicht. Lange habe ich bedauert, dass dieses magische Gefühl, dass man als Kind während der Weihnachtszeit hatte, sich einfach nicht mehr einstellen wollte. Dieses Jahr hat es sich eingestellt. Klar, es ist erwachsener geworden und realistischer, aber es ist da.
Was wohl daran liegt, dass ich mich geändert habe – die Weihnachtszeit ist unschuldig! Ich ruhe zum ersten Mal seit Langem in mir selbst. Ich mäkel‘ nicht ständig an mir herum, schäme mich oder fühle mich schuldig für dies und jenes und bin ganz allgemein kein solcher Stimmungstöter, sondern ich bin mir zum ersten Mal genug. Und das macht mich sehr glücklich.
Ich bin hingefallen und wieder aufgestanden. Ich fall‘ wahrscheinlich noch recht oft auf die Nase in meinem Leben, aber jetzt fürchte ich mich nicht mehr so davor. Dann ist’s eben so. Hab‘ die Phase ja schon mal in meinem Leben hinter mich gebracht und schaut her, ich laufe meistens ganz sicher auf meinen zwei Beinchen.

Also möchte ich euch für diesen dritten Advent ganz viel Liebe und ganz viel Aufstehen schenken und ganz viel Liebe 😉 (psst, das steht extra zweimal da! Kein Schreibfehler!)

Außerdem möchte ich von euch wissen, ob ihr solche privaten Beiträge überhaupt gerne lest und ob es euch nicht zu viel Geschwafel war?

Fühlt euch gedrückt,

Isabell

2 Antworten auf “Holt euch ’ne Tasse Tee”

  1. Ich lese Deine privaten Beiträge sogar besonders gerne. Das sind Einträge, die mir etwas von dem Menschen Isabell erzählen. Und ich sehe in ihnen nichts was mit Geschwafel zu tun hat, denn ich vermute, dass einer Deiner Beweggründe zu schreiben der ist, Dich selbst zu reflektieren, Dir selbst zu begegnen zu können, nachdem Du Deine Zeilen niedergeschrieben hast, immer derjenigen Isabell, die Du im Moment des Schreibens gewesen bist.

    Blogs bei denen ich „hängen geblieben bin“ und denen ich schließlich folge, sind immer solche von Menschen, die ein Interesse bei mir geweckt haben. Und solchen Menschen höre ich gern zu (was durchaus auch lesenderweise geht).

    Und wenn es derjenige Mensch mag, dann bin ich auch zum Austausch bereit – ich finde das eigentlich eine der schönsten und bereicherndsten „Nebensachen“ der Blogschreiberei, dass es Menschen gibt, mit denen das auf eine sehr schöne, sehr wohltuende und einander unterstützende Weise möglich ist.

    Dein Eintrag von heute ist einer, der mich Freude empfinden lässt, Freude, für das was Du erreicht hast. Freude, darüber, dass Du die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit wieder als etwas Schönes zu erleben vermagst.

    Freude vermehrt sich, wenn man sie teilt. Leid wird weniger schwer, wenn da jemand ist, der ein bisschen mit davon zu tragen bereit ist.

    Ich bin offen für das eine wie für das andere.

    Also schreib‘ nur gern weiter so, liebe Isabell.

    Ich wünsche Dir eine hoffentlich nicht mehr so stressige Woche vor Weihnachten und lasse Dir gern ganz liebe Grüße hier!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo lieber Sternenflüstern,

      Vielen lieben Dank für diese Worte!
      Ja, ich schreibe größtenteils zur Selbstreflexion, aber auch um anderen Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Manchmal frage ich mich allerdings, ob ich dabei nicht zu persönlich werde und ob es dann überhaupt noch interessiert. Zwischen diesen beiden Punkten schwanke ich regelmäßig hin und her.

      Es freut mich aber sehr zu hören, dass du es ganz anders empfindest. Vielleicht kann ich so ein wenig meine Unsicherheit ablegen.

      Ich wünsche dir auch alles Gute für diese letzte Woche vor Weihnachten und ganz viel Glück!

      Liebe Grüße,
      Isabell

      Gefällt 1 Person

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