What to wear: Winter

Heute mal kein schweres Thema.

Die letzten Wochen waren vom Wetter her ziemlich be…scheiden. Grau und trostlos, gespickt mit Wind und Regen. Uff. Manchmal ist es schwer bei sowas aus dem Bett zu kommen und andere Menschen empfinden das eindeutig auch so, wenn ich mir die Straßen ansehe.
Aber kein schweres Thema heute, wie gesagt!

Ich hab‘ also die Outfits ausgesucht, die ich über den Winter am liebsten getragen habe, denn meine Waffe gegen graue, kalte Winter ist schöne, kuschelige Kleidung, heißer Kakao und Zimtpfannekuchen, Lichterketten (mit oder ohne Weihnachten; nothing can stop me) und Duftkerzen. Die Zeit nutzen um sich selbst etwas zu verwöhnen.

Mein absoluter Lieblingsfavorit (doppelt gemoppelt hält besser) ist der hier:

 

Mantel: Only, Rock: Amazon, Stirnband: steht leider nicht darauf, hab ich aber in mehreren Bekleidungsgeschäften liegen sehen, Schuhe: Marco Tozzi

Je gemütlicher, desto besser. Und ich finde Strumpfhosen sehr gemütlich. Allerdings würde ich zu einer Thermostrumpfhose raten, das ist einfach wärmer (und kuscheliger). Ansonsten habe ich mutig zart- und altrosa mit weinrot kombiniert. Mein Rock ist von Amazon, aber einer der schönsten Röcke, die ich besitze, obwohl er bei weitem der billigste war. So kann’s kommen. Ich finde es zugegebenermaßen schwer genau diese Art Rock irgendwo zu bekommen und ich habe es diesen Herbst wirklich versucht! Ich bin gar nicht auf der Suche nach einem besonderen Design oder Material. Ich wollte einen schlichten, dunkelroten Rock, der leicht ausgestellt ist und ich wurde und wurde nicht fündig. Aber Amazon hat ja bekanntlich alles, wurde diesem Ruf gerecht und hatte dementsprechend auch den Rock, den ich mir gewünscht habe. Das Oberteil, was man hier leider nicht sieht, ist weiß und flauschig mit eingenähter Spitze am Ausschnitt. In Kombination macht das schon ein sehr gutes Weihnachtsoutfit (ich bin ein bisschen spät dran, ich weiß). Übergeworfen habe ich einen dicken dunkelroten Schal mit Blumenmuster (keine Ahnung, wo ich den ursprünglich herhabe) und eine relativ schlichte altrosa Jacke (Mantel?). Ich trage außerdem mein absolutes Lieblingsaccessoire dieses Winters: dieses zartrosa Kopfband, das einfach wunderwunderschön aussieht.
An meinem zufriedenen Lächeln kann man sehen, dass das der erste Schnee diesen Jahres war. Ich war sehr, sehr glücklich an besagtem Tag, weil es einfach nichts besseres gibt, als eine unberührte Schneedecke zu betreten!

Second one ist dieser Mantel, den es als Weihnachtsgeschenk von mir an mich gab:

Mantel: Asos, Pullover: S.Oliver, Hose: Bershka, Schuhe: Marco Tozzi 

Er ist einfach wunderbar warm und lang und verleiht durch eben diese Länge jedem Outfit etwas Besonderes. Pssst, hab wieder keine Ahnung, wo der Schal her ist.
Darunter trage ich eine schlichte, High-Waist Röhrenjeans in blau mit einem grau-weiß-melierten Pulli, der auf dem Rücken ein Zopfmuster hat (was man hier natürlich nicht sieht, weil ich ein sehr geübter Outfit-Fotograf bin und finde, dass die schönsten Details der Fantasie überlassen werden sollten – künstlerische Freiheit und so. Vielleicht hab ich’s aber auch einfach „vergessen“, weil mir zu kalt war). Die Schuhe sind Stiefeletten mit breitem Absatz von Marco Tozzi. Schuhe, die ich immer trage, weil sie einfach zu jedem Outfit passen und es aufwerten.
Was man auf dem Bild nicht sieht: Es war sehr, sehr kalt und auf dem letzten Bild kam eine Art Eisregen hinzu, was meinen etwas angespannten Gesichtsausdruck erklärt. Beim ersten Bild habe ich versucht entspannt die Augen zu schließen und die Winterluft einzuatmen, aber es war unglaublich kalt (schon erwähnt?), gleichzeitig war der Schnee aber im Begriff zu schmelzen, es war neblig und recht dunkel draußen. Mein Fotograf hatte daher keine große Lust lange im Freien zu verbringen und die Fotos wurden in recht großer Eile geschossen, weil ich nämlich auch nicht großartig Lust hatte lange zu posieren. Sie sind trotzdem erstaunlich gut geworden und man könnte fast meinen ich genieße es. Es war auf jeden Fall einigermaßen amüsant!

Last, but not least, wieder fast das gleiche Outfit:

Mantel: Asos, Hose: Orsay, Pullover: Opus, Schuhe: Marco Tozzi

Mantel und Schal sind offensichtlich gleich, Schuhe auch, aber der Schnee ist weg und ich habe einen – tada – Pony, von dem niemand aufgefallen zu sein scheint, dass ich ihn habe. Mein Verdacht in schwachen Momenten ist, dass die meisten Leute ihn furchtbar finden und deshalb einfach freundlich darüber hinweg sehen. Realistischer gesehen fällt er wahrscheinlich einfach nur niemanden auf. Tatsächlich habe ich nämlich erstaunlich viele Fragen erhalten, ob ich mir die Haare dunkler gefärbt hätte, was wohl eher daher kommt, dass die Haare dunkler wirken, weil ich mehr davon im Gesicht habe. Eigentlich eine witzige Entwicklung, die sicher psychologisch ziemlich viel über die Wahrnehmung von Menschen sagt. Wenn ich auch nicht genau weiß, was.
Den Pony habe ich mir selbst geschnitten. Ich hatte eines Abends einfach Lust darauf und hab mir meine Friseurschere gepackt (sowas nicht mit einer normalen Haushaltsschere machen, die ist normalerweise nicht scharf genug und reißt zu sehr an den Haaren), die ich extra mal für solche Gelegenheiten gekauft habe, mir ein Tutorial angesehen und drauf los geschnitten. Ist recht gut geworden finde ich. Das andere zuvor hat mir genauso gut gefallen und richtig entscheiden, was ich den nun behalten will, weil es mir besser gefällt, kann ich mich nicht. Ja, ich bin der Typ für solche Aktionen.
Zum Outfit zurück: Ich habe eine enge graue Hose dazu kombiniert mit einem grauen, melierten Pullover von dem man meinen könnte, es wäre ebenfalls der Gleiche von vorher. Ist er nicht. Dieser hier ist von Opus und hat sehr feine, sehr aufwendige Strickmuster, die ich natürlich nicht fotografiert habe, weil ich sie auch eurer Fantasie überlassen möchte (keinesfalls weil ich faul und eine Frostbeule bin!).

Der Schnee ist nach Weihnachten nicht wieder gekommen und ich bin recht traurig darüber. Ich finde immer, dass diese graue Zeit besser zu überbrücken ist, wenn man eine schöne, weiße Schneelandschaft zum Anschauen hat.
Apropos überbrücken; der Winter hat zwar längst begonnen, aber ich möchte euch im nächsten Blogpost ein paar Ideen und Inspirationen liefern, was man alles so machen kann, wenn einen der Winter-Blues überfällt, denn tatsächlich finde ich, dass jetzt erst die schwierige Winterzeit beginnt. Vorher ist alles erfüllt von Weihnachten, Lichtern und Tannenbäumen, Vorbereitungen und Dekorationen, Festen und Familientreffen. Jetzt ist das alles vorbei. Die Tannenbäume werden heraus gesetzt, die Dekorationen abgehängt, Weihnachten und Silvester sind vorüber. Trotzdem liegen noch zwei lange Monate Winter vor uns bevor der Frühling kommt. Diese Zeit empfinde ich immer als besonders langwierig und manchmal, aufgrund des Wetters und der fehlenden Aktivitäten, traurig. Tatsächlich waren die letzten Wochen für mich nicht unbedingt einfach, aber ich habe nicht vor, mich davon umwerfen zu lassen.
Deshalb möchte ich meine Tipps, gemeinsam mit ein paar schönen Fotos, teilen.
Ich hoffe ihr habt Lust.

Alles Liebe euch und fühlt euch gedrückt,
Isabell

5 Antworten auf “What to wear: Winter”

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