Jane Austen inspired Outfit

Schon wieder ein Outfit-Post – Oh no!

Ich weiß, ich weiß, aber ich habe meine eigenen Ratschläge aus dem letzten Post befolgt und war mal wieder shoppen. Dort bin ich auf einen Plissée-Rock gestoßen, in den ich mich (unvernünftigerweise) sofort verliebt habe und den ich dann auch (wieder unvernünftigerweise) gekauft habe.
Ich musste ihn dann auch (…ihr könnt’s euch schon denken: unvernünftigerweise) direkt tragen und habe ihn so kombiniert:

An outfit-post again! Oh no!

I know, I know, but I followed my own advice (last blogpost) and went shopping. I’ve met the love of my life there, a green, shiny pleated skirt that I bought immediately (that was unreasonable behaviour – at least that’s what my bank account said).
I also had to wear that skirt as soon as possible even though there was still laying snow outside (unreasonable behaviour again) and this is the outcome:

Rock: one#more#story (gekauft bei Wöhrl), Schuhe: Marco Tozzi, Rollkragenpullover: Orsay
Pleated Skirt: one#more#story, Shoes: Marco Tozzi, Turtleneck: Orsay

Ja, mir war ungeheuer kalt bei diesen Aufnahmen, aber die Winterlandschaft war einfach sehr schön und die Bilder gehören deshalb jetzt auch zu meinen liebsten. Mir gefiel die Kombination vom dunkelroten dicken Rollkragen-Pullover und dem grünen, glänzenden, weich fallenden Rock sehr. Ich finde es hat etwas von Jane Austen, bloß moderner. Vielleicht wäre es das, was Lizzy Bennet aus Stolz und Vorurteil heute tragen würde. Angehaucht von einer vergangenen Zeitperiode, neu umgesetzt, ohne die alte Eleganz zu verlieren, sozusagen. Manche Leute würden es vielleicht auch einfach als „altmodisch“ bezeichnen, aber, und da muss ich mir selber in die Augen sehen, das ist einfach der Stil, den ich mag. Vielleicht bin ich da aus dem Zeitrahmen gefallen.

Yes, I was freezing. Did I care? No. I love those pictures. And I especially like the combination of the wine-colored turtleneck and the emerald green pleated skirt. I think it somehow has the Jane Austen Vibes, but more modern. I feel it’s something Lizzy Bennet might wear if she lived today. It still is quite vintage, but also a bit more modern without losing it’s old elegance. Some people might call it „old-fashioned“, but well, well, let’s face it, that’s exactly how I like it. Maybe I’m from another age.

Wahrscheinlich ist es kein Outfit, was jeder einfach so anziehen würde – ich habe es eiskalt zum Essen beim Asiaten angezogen und hinterher zum Einkaufen, denn nichts und niemand hält mich ab, wenn mir etwas derartig gefällt, aber ich finde, es ist definitiv mehr etwas für besondere Gelegenheiten.
Außerdem ist es – Hallelujah! – endlich einmal sehr aktuell. Bis auf den Pullover, weil irgendetwas muss ja nicht mehr erhältlich sein von diesem Outfit. Ohje, ohje, ich bin defintiv kein guter „Fashionblogger“ (falls ich überhaupt sowas bin). In die Bildunterschriften habe ich euch geschrieben von woher ich die Sachen habe und Mantel und Rock sind noch zu erhalten. Der Mantel wahrscheinlich nicht mehr ganz so lange wie der Rock (der ist zum Glück aus der neuen Kollektion).

It’s probably not an Outfit to wear everyday – though I wore it to eat at the Take-Away Asian Food Store and later to go grocery shopping – nothing can stop me if I like an Outfit that much and have no immediate occasion to wear it to, but, yes, it’s definitely more of an Outfit for special occasions.
Also it’s finally up-to-date, you can get the skirt as well as the coat still at the stores. The skirt is from a new collection, the coat from an old collection, so you might get your hands on the skirt a bit easier. The turtleneck though? Well, that one’s pretty old and I’m afraid it isn’t available any longer. Of course one piece had to be out of date. That’s just me. The perfect „Fashionblogger“ – not!

Ich will euch nicht vorenthalten, dass der Rock, so schön er ist (auch wenn meine Mutter wohl sagen würde, dass es genau die Art plissierter Rock war, von dem sie versuchte in ihrer Jugend wegzukommen) recht teuer war. Er ist, meiner Meinung nach, immer noch erschwinglich und besitzt zudem eine hervorragende Qualität, aber er kostet dennoch stolze 80€ (79,99€ – aber der eine Cent macht den Unterschied jetzt nicht aus) und liegt damit in der oberen Preisklasse. Mehr würde ich für einen Rock jetzt auch nicht ausgeben, muss ich zugeben. Er ist aber definitiv sein Geld wert. Davon abgesehen hatte H&M in seiner letzten Frühlingskollektion (wahrscheinlich auch in dieser, ich sehe immer wieder schöne Röcke auf der H&M Website) plissierte Röcke, die ganz ähnlich waren, aber um einiges günstiger.

To be honest, my beloved pleated skirt was pretty expensive. Granted, it’s a high quality skirt, and if you want to spend some money on a piece that will hold for some time the price is fair, but still, it’s about 80€ (79,99€, but come one, that’s just one cent difference) and therefore in a higher price range. Quality considered it’s worth the price. If you’d like to go for something cheaper though maybe check out H&M, they regularly have pleated skirts that look a lot like this one on their website and the quality is not so bad.

Skirt: one#more#story (bought at Woehrl), Shoes: Marco Tozzi, Turtleneck: Orsay, Coat: Asos

Eine letzte Sache sei zu dem Outfit gesagt. Eine Sache, die nicht unbedingt mit Mode zu tun hat und dann doch. Wahrscheinlich passt mein Content nicht immer zusammen – Mode und Lebensweisheiten – das wirkt auf ersten Blick wie eine etwas seltsame Kombination. Dennoch hat das eine mit dem anderen viel zu tun. Ich bin gerne kreativ und Mode eröffnet mir die Möglichkeit mich dort selbst auszudrücken, wo ich es verbal oft nicht kann. Ich finde, es ist wichtig offen darüber zu reden um sich Hilfe zu holen oder einfach nur um das Stigma von dem Thema wegzubekommen: psychische Gesundheit, oder Mental Health, wie es oft heißt. Ein so wichtiges Thema und gleichzeitig eins bei dem so oft geschwiegen wird, dabei ist es doch essentiell für jeden von uns, das wir in jeder Hinsicht gesund sind. Zudem finde ich es zeugt von Verantwortungsbewusstsein sich auch um seine psychische Gesundheit zu kümmern als so zu tun als gäbe es sie nicht.
Ich leide unter einer Angststörung seit mein Vater vor Jahren, in meiner Kindheit, mit Krebs diagnostiziert und schließlich auch daran gestorben ist. Es geht mir besser als damals und in manchen Bereichen meines Lebens sogar sehr gut, in anderen kämpfe ich noch immer. Was hat das mit Mode zu tun? Mit den Dingen, die ich trage? Nun, so doof das klingt, es gibt mir Kraft und die Möglichkeit mich auszudrücken, wo ich es oft mit Worten nicht wage. Die Person zu zeigen, die ich bin, ohne das wirklich verbalisieren zu müssen – was mir noch immer schwer fällt. Mode ist meine Art mich auszudrücken und mich sicher zu fühlen. Wenn ich etwas anhabe, was mir ganz persönlich sehr gefällt, dann hilft das meinem Selbstbewusstsein. Lange Jahre haben mir Leute immer wieder erzählt, wie hässlich ich doch sei. Das war der Zeitpunkt ab dem ich versuchte zu gefallen. Ich weiß inzwischen, dass ich nicht hässlich bin. Und das ist ein weiterer Grund weshalb ich wert auf mein Äußeres lege, auch wenn es jetzt oberflächlich klingt. Tatsächlich hat es sehr wenig mit Oberflächlichkeit zu tun. Ich trage rigoros das, was mir gefällt, auch wenn es nicht immer „aktuell“ ist. Ich sehe rigoros aus wie ich aussehen will. Ich bin rigoros von meinem Äußeren her, das was ich sein will, dass womit ich mich wohl fühle. Und seitdem ich nur noch trage, was mir gefällt, aussehe wie es mir gefällt, seitdem mag ich wie ich aussehe und andersherum mag ich deshalb, was ich trage, weil ich auf einmal mag wie ich aussehe. Ich lasse mich nicht mehr einschüchtern von „hässlich“. Ich kümmere mich um mich selbst.
Und das möchte ich euch ans Herz legen; tragt, was ihr für richtig haltet, was euch gefällt, wie es euch gefällt. Ihr seid schön so, wie ihr seid und der ganze Mist, den andere Leute so erzählen, erzählen sie meist, weil sie sich verunsichert oder bedroht fühlen. Zieht euer Ding durch, was auch immer euer Ding sein mag.

One last thing about this outfit – or fashion in general, that has nothing to do with fashion and then again – it does. You might have noticed that my content does not always make sense – it’s fashion, traveling and then again mental health – pretty odd combination of those things. At first glance. At second glance fashion has a lot to do with mental health – for me. I think it’s important to openly speak about those kind of things to lift the stigma and get the help you need. So; I’ve been diagnosed with anxiety ever since my Dad got diagnosed with cancer and soon after died. Fashion helps me express myself where my words cannot. I can show you the person I am and how I see myself without having to put me out there verbally, because that’s still quite hard for me. With Fashion I can feel save while doing so and if I’m wearing something I really like, it helps my self-confidence. For a long time people told me how ugly I was – back then I thought, well, if I’m ugly I might as well be dressed well. I know now that I’m not ugly. Dressing well though is something that stayed with me – but due to an entirely different reason now.
I wear what I want – unapologetically. I look how I look – unapologetically. I like how I look, because I like what I wear – no matter what you think about it. And I like what I wear, because I like how I look. I care for myself.

And that’s what I want to tell you: wear, what you want to wear, what you like to wear, what you feel safe with and like how you look in that, not matter what it is for you. You’re beautiful the way you are and don’t let people tell you otherwise. Often those people say the things they say, because they’re insecure and feel threatened. Do your thing nonetheless, whatever that thing might be.

Big hugs
Fühlt euch fest gedrückt,

Isabell

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