Blogposts schreiben, wenn du nichts zu schreiben hast…

Wenn du hierher kommst und dir hervorragende Tipps gegen eine Schreibblockade oder neue Themenvorschläge erhoffst, dann … muss ich dich enttäuschen.
Wenn mir nichts zum Schreiben einfällt, dann schreibe ich nichts. Was nicht unbedingt gut ist. In den kompletten letzten Monaten bin ich dadurch nämlich nicht zu meinem Blog zurückgekehrt, sondern habe zwar immer wieder drauf geschaut, überlegt, Fotos angeschaut, geseufzt und die App wieder geschlossen. Das hat sich mehrere Male so wiederholt.
Freitag bin ich jedoch, warum weiß ich nicht, einmal durch alle meine alten Blogposts gegangen. Und war so sehnsüchtig, dass es ein wenig wehgetan hat. Ich schreibe gerne und ich schreibe auch gerne viel. Natürlich, gerade fordert die Uni einen Großteil meiner Aufmerksamkeit ein, aber es ist nicht so, als ob es völlig unmöglich wäre, etwas zu schreiben.

Ich denke es liegt an den zu hohen Erwartungen an mich selbst. Wenn ich schreibe, dann verlange ich von mir eine sehr hohe Qualität, Originalität und ich will, dass jeder, der es liest, meinen Blog toll findet. Und das ist Bullshit, ganz ehrlich. Denn das sind Standards, die man unmöglich konstant durchhalten kann und jedem wird sowieso nicht gefallen, was ich schreibe. Deshalb sitze ich nun hier und tippe das ab, was ich denke.

Denn wenn ich diese Standard beibehalte, werde ich nie wieder ein Wort schreiben und deshalb erhältst du hier dennoch ein paar Tipps für die Zeiten, wenn schreiben dir schwer fällt. Aber keine hervorragenden Allround-Tipps, sondern welche, die etwas persönlicher sind.

  1. Schreib. Schreib einfach, was dir derzeit auf der Seele liegt, auch wenn du es am Ende vielleicht gar nicht veröffentlichst. Es geht nur darum, dich wieder in die Stimmung zu bringen.
  2. Erwarte nicht zu viel von dir. Natürlich schreibst du auch für deine Follower, aber da du es bist, die schreibt, schreibst du vor allem von dir und für dich. Und das solltest du immer tun, wenn du letztendlich auch deine Follower erreichen willst. Was nicht wirklich von dir kommt, ist unecht. Und du musst nicht perfekte Inhalte liefern, sei dir selbst genug und schreibe nicht, um Erwartungen zu erfüllen. Seien es deine eigenen oder andere. Schreibe um des Schreibens Willen.
  3. Akzeptiere dich und deine Art zu Schreiben und dein Tempo. Dann wird es nicht nur leichter und nimmt ganz viel von dem Druck heraus, sondern du wirst auch merken, dass dir deine eigenen Texte einfach viel besser gefallen.
  4. Last, but not least: Lass dir Zeit. Alles geht so, wie es gehen soll und wenn es wirklich deins ist, wirst du wieder Themen finden, es wird dir wieder Spaß machen und leicht von der Hand gehen. Setz‘ dich nicht unter Druck.

 

Das sind meine Tipps bei einer Schreibblockade an euch und aber auch an mich selbst.
Ich hoffe, dass ich bald wieder regelmäßig hier bin, wo es mir doch eigentlich so gut gefällt.

Seid gut zu euch.

Hugs,
Isabell

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